Web-Konfiguratoren günstig umsetzen

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Vor einigen Tagen ging der Automobilhersteller Mazda mit einem neuen Internet-Kaufberater online. Warum andere Unternehmen hier nicht längst aktualisiert oder nachgezogen haben, kann an der aktuellen Finanzkrise liegen. Denn meiner Meinung nach erschweren oder verhindern vor allem zwei Kostentreiber die Einführung und den Betrieb von Konfiguratoren im Internet.

Zunächst können die Initial-Kosten erschreckend hoch sein. Verursacher sind vor allem die Aufwände bei der Gestaltung der Web-Oberfläche und die visuelle Aufbereitung der zahlreichen Produktvarianten. Gern werden die Möglichkeiten in beweglichen 3D-Animationen dargestellt – auch wenn 2D-Grafiken oder Fotos denkbar wären. Mein Tipp deshalb: Entscheidend für die Detailtiefe und die Navigationsweise sollten die konkreten Effekte für Vertrieb und Marketing sein.

Zweitens sind die Pflege- und Wartungskosten von Web-Konfiguratoren eine häufig überschätzte Belastung. Tatsächlich verschweigen Internet-Agenturen diese Folgekosten gern, um sich fortlaufende Einnahmen zu sichern. Aber dieses Verhalten sollte Unternehmen nicht von Web-Konfiguratoren abhalten, da eine Online-Produktauswahl den Vertrieb ungemein fördern kann. Und mittlerweile gibt es große Unterschiede bei Web-Konfiguratoren-Software. Idealerweise sollten Unternehmen sich auch die Datenpflege präsentieren lassen. Wenn Mitarbeiter die Wartung von Inhalten und Daten selbst erledigen können,  dann haben Unternehmen den richtigen Dienstleister gefunden.

Zur Einstiegshürde und Wartung von IT-Lösungen vgl. auch meinen Beitrag zum Total Cost of Ownership

Ein Kommentar zu “Web-Konfiguratoren günstig umsetzen”

  1. K-Site sagt:

    Hm, der MAZDA-Konfigurator ist nun wirklich einer der schlechteren Auto-Konfiguratoren. Schauen Sie sich mal andere Beispiele an, BMW oder Audi, die sind doch deutlich besser.

    Gruß
    C.

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